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Um 1440 erfand Johannes Gutenberg die Druckerpresse.

Zwar kannte man in China bereits um 800 n. Chr. den Buchdruck, doch erst mit der Einführung der beweglichen Type durch Gutenberg ließen sich Texte rationell und massenhaft vervielfältigen. Konnte ein mittelalterlicher Schreiber vier Folioseiten (ca. 50x30 cm) pro Tag abfassen, erreichte eine Buchdruckerei im 15. Jahrhundert eine Stückzahl von 300 Blatt pro Tag.

Beim Typendrucken wird jeder Buchstabe aus einer Bleilegierung gegossen, die einzelnen Typen werden in einem Kasten zu einem Schriftsatz zusammengesetzt. Aus der noch recht handwerklichen Druckkunst der Renaissance entwickelte sich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts eine arbeitsteilige Schriftindustrie: Papierfabriken, Schriftgießereien, Druckereien und ein europäisches Verlagswesen. In der Frühzeit glichen die Druckerzeugnisse noch sehr den Handschriften des Mittelalters, So konkurrierte die 1242seitige Gutenbergbibel in ihrer Ausschmückung deutlich mit den Manuskriptbibeln des Spätmittelalters. Doch der Buchdruck löste sich bald von seiner Vorgängerin und wandte sich anderen Themen zu. Während des Humanismus florierte das Geschäft mit Reisebeschreibungen aus Amerika.

 

 


Neben dem Buch entstanden mit der Druckerpresse auch kurzlebigere Schriftprodukte wie Zeitschriften und Zeitungen. Die erste Tageszeitung erschien 1650 in Leipzig. Ende des 18. Jahrhunderts existierten in Frankreich bereits 300 Zeitungen.

Die 1785 gegründete
Zeitung „The Times" jenseits des Kanals erreichte 1854 eine Auflage von 50.000 Exemplaren.
In den bürgerlichen Gesellschaften Europas und Amerikas zirkulierten die gedruckten Schrifterzeugnisse in immer weiteren Kreisen. An der Drucktechnik änderte sich lange nach ihrer Erfindung erst einmal wenig. Bis 1783 druckte man mit der praktisch unveränderten Handpresse á la Gutenberg. Noch bis weit in's 20. Jahrhundert mussten die Texte wie in den Druckstuben der Ranaissance Buchstabe für Buchstabe gesetzt werden – eine ungemein zeitaufwendige Arbeit. Durch die Erfindung der Linotypie (Zeilendruckmaschine) und der Rotationspresse im 19. Jahrhundert sowie des Fotosatzes Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Leistungsfähigkeit der Schriftherstellung erheblich gesteigert.